Moderna möchte der Schweiz mehr Impfstoff verkaufen. In den laufenden Verhandlungen stehe ein Impf-Abo mit garantierter Mengenabnahme durch die Schweiz im Mittelpunkt. Geimpfte in der Schweiz sollten schnell einen Booster bekommen, rät Moderna-Chef Stephane Bancel. Damit seien die Geimpften auch gut gegen Hospitalisierung und schwere Krankheitsverläufe nach einer Ansteckung durch die Omikron-Variante geschützt.
Verhandlungen über ein Impf-Abo
In einigen Ländern errichte Moderna im Gegenzug eine Produktionsanlage im Partnerland. In der Schweiz gebe es wegen der Partnerschaft mit Lonza ein anderes Modell.
“Wir haben mit der Schweiz Verhandlungen über ein Impfabo begonnen. Und wir möchten auch in Wissenschaftler in der Schweiz investieren und dort Vakzine in Labors von Spitälern und Universitäten entwickeln. ” Auch wolle Moderna mehr klinische Versuche in der Schweiz durchführen.
Der Moderna-Chef würde gerne eine langjährige Partnerschaft mit der Schweiz eingehen, mit der Verpflichtung zu einer bestimmten Mengenabnahme, dann könne man im Falle eines neuen Virus rasch liefern. Es könnte sich dabei um eine Partnerschaft zwischen Moderna, Lonza und der Schweizer Regierung handeln. “Es ist aber noch zu früh für Details”.
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Quelle: Corona: Moderna möchte Zusammenarbeit mit der Schweiz vertiefen