Das Coronavirus COVID-19 lässt in diesen Tagen Europa erstarren. Die WHO erklärte die aktuelle Epidemie bereits zur Pandemie und die europäischen Regierungs-Chefs reagieren darauf mit Abschottung. Doch sind die Reaktionen der offensichtlich ratlosen Regierungen auch notwendig? Was wird uns letztendlich härter treffen, das Virus oder die Wirtschaftskrise?
Die Wirtschaftskrise war überfällig
Natürlich wissen wir längst, dass die westliche Wirtschaft auf wackligen Füssen steht. Während sich der Finanzsektor unaufhaltsam aufblähte, kam die Realwirtschaft längst nicht mehr hinterher. Die Folge sind Niedrigzinsen und fortlaufende Anleihenkäufe der Zentralbanken, was zum Gegenpol der Finanzblase eine Schuldenblase geschaffen hat. Es geht weder hoch noch runter mit der Zinspolitik und weiteres billiges Geld verschärft die Situation zusätzlich.
Nun stecken wir mitten in der Corona-Krise, was denen die das System an die Wand gefahren haben, auch noch die passende Ausrede gibt. Nun ist der Coronavirus schuld an der Wirtschaftskrise, die sowieso überfällig war. So jedenfalls könnte man die Situation deuten.
Die WHO gibt den Takt vor
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am Mittwoch Covid-19 offiziell zur Pandemie erklärt. Damit erkennt die WHO an, dass die Ansteckung mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 globale Ausmasse angenommen hat. Kritiker hielten diesen Schritt längst für überfällig, obwohl der Massstab zum Ausruf einer Pandemie offensichtlich nicht fest geregelt ist. 2002 wurde auch Sars von einem Coronavirus verursacht. Doch obwohl sich die Krankheit in 26 Ländern ausbreitete und rund 8000 Todesopfer forderte, wurde sie nicht zur Pandemie erklärt. Es erhärtet sich immer wieder der Verdacht, dass Lobbyisten grossen Einfluss auf UN-Organisationen wie die WHO nehmen. Im aktuellen Fall liegen jedoch noch keine Impfstoffe vor und die angebotenen COVID-19-Tests scheinen weder ausgereift noch in ausreichender Zahl verfügbar zu sein.
Die Weltbank und ihr Fond für Pandemien
Anleger des “Pandemic Emergency Financing Facility” (PEF), einem Fond der Weltbank, der finanzielle Mittel im Pandemie-Fall zur Verfügung stellen soll, dürften durch das Virus einiges an Geld verlieren. Was auf den ersten Blick nach einer feinen Sachen aussieht, ist aber eigentlich nichts anderes als eine Wette der Investoren gegen den Ausbruch einer Pandemie. Solange nichts geschieht, bekommen die Investoren stattliche Zinsen ausgeschüttet. Seit Anfang Februar geraten die Kurse der Anleihen jedoch stark unter Druck, denn sollte eine Pandemie ausbrechen, wie es nun geschehen ist, sind grosse Teile des investierten Geldes weg. Weitere Infos bei BusinessInsider.de.
Hätte auch sanfter reagiert werden können?
Wir sehen die Börsen einbrechen und erste Menschen sind bereits ohne Einkommen. Zuerst trifft es die Freiberufler und Selbständige die plötzlich ohne Einnahmen dastehen. Doch auch Angestellte können womöglich nicht mehr zur Arbeit gehen, weil ihre Kinder weder zur Schule, noch in die Kita gehen können. Die Grosseltern sollte man nicht beanspruchen, um die Kinder zu beaufsichtigen, weil sie zur Risikogruppe gehören, die am Coronavirus COVID-19 schwer erkranken könnten. Diese Menschen sollten sich isolieren.
Nun wird auch das öffentliche Leben vielerorts eingeschränkt, was zuerst vielen kleinen Unternehmen die Existenzgrundlage nimmt. Letztendlich wird die gesamte Wirtschaft komplett einbrechen, bis auf ein paar wenige Profiteure der Ausnahmesituation. Doch hätten sanftere Massnahmen nicht auch ausreichen können?
Wie bekannt ist, gehören Menschen ab einem bestimmten Alter, Menschen mit Vorerkrankungen oder Menschen mit einer Immunschwäche zur Risikogruppe. Für alle anderen sollte eine Erkrankung am neuen Coronavirus nicht gefährlicher sein als eine Grippe. Das zeigen uns die Zahlen aus China. Daher sollte die Frage erlaubt sein, ob statt einer Abschottung der gesamten Bevölkerung, nicht auch eine Abschottung der Risikogruppen gereicht hätte?
Würden nur jene “in Sicherheit gebracht werden”, die durch eine Infektion einem erhöhten Risiko ausgesetzt wären, müsste die Pandemie doch mit einer möglichst geringen Sterberate an uns vorbeigehen. Die Begründung die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, ergibt durchaus Sinn. So soll eine Überlastung der medizinischen Einrichtungen vorgebeugt werden. Doch wenn das Virus tatsächlich nur für Risikogruppen bedrohlich ist, dann könnten es alle anderen ja gelassen an sich vorbeiziehen lassen. Dazu wären mehr Kapazitäten frei für den Schutz und die Betreuung der Risikogruppe.
Nun machen aber so ziemlich alle europäischen Regierungen die Schotten dicht. Die Folgen für die bereits angeschlagene Realwirtschaft sind noch nicht absehbar. Es kann aber mit einer neuen Finanzkrise und sehr vielen Arbeitslosen gerechnet werden. Da helfen auch die erneut angekündigten Anleihenkäufe der EZB nicht weiter, weil dieses Geld lediglich in Grosskonzerne geleitet wird, von denen sich viele bereits vorher nur noch durch billiges Geld halten konnten. Die gesamte europäische Politik übt sich derzeit in Reaktion. Zum Agieren scheinen sie nicht in der Lage zu sein, daher lässt man die gesamte Wirtschaft auf Geheiss der WHO Vollgas an die Wand fahren.
Letztendlich werden wir erst viel später erfahren, ob die Massnahmen wirklich gerechtfertigt waren.
Wer Profitiert letztendlich?
Diese Frage stellen sich womöglich inzwischen auch die Chinesen. Suchen sie doch noch immer nach dem Patient 0, was sie auf die Fährte der USA brachte. Bislang bewegen wir uns jedoch im spekulativen Bereich. Darunter fällt auch die Pandemie-Übung im vergangenen Herbst, angeblich organisiert von der “Bill und Melinda Gates Stiftung” über die “Johns Hopkins University” mit dem Namen “Event 201”. Mit Viren, Pandemien und Impfungen beschäftigt sich Bill Gates jedoch schon länger. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er durch einen neuen Schnelltest für COVID-19, doch noch zum Gewinner der Krise werden könnte.
Letztendlich bleibt abzuwarten, was sich die Staaten und überstaatlichen Organisationen weiter einfallen lassen. Die Weichen wurden bereits gelegt, sei es durch Epidemiegesetze oder Impfzwang-Gesetze. Nun liegt es an uns zu verhindern, dass unsere Freiheiten noch weiter eingeschränkt werden. Immer in dem Bewusstsein, dass selbst für die Aufgabe unserer gesamten Freiheit, uns niemand eine hundertprozentige Sicherheit bieten kann.
Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.
Jean-Jacques Rousseau